Im Rahmen der Provenienzforschung zu den Sammlungen der Institutionen des Bundes wurden auch die Sammlungsbestände des Schweizerischen Nationalmuseums in Bezug auf die Raubkunstproblematik während des NS-Regimes erforscht. Die Resultate der bisherigen Forschungsarbeiten sind in drei Berichten publiziert.
Aufgrund der bis heute vorliegenden Quellen und Forschungsarbeiten konnten acht Objekte als Raubkunst bzw. mit Verdacht auf Raubkunst identifiziert werden. Diese sind auf der Lost Art-Datenbank publiziert (Lost Art-ID 582667, 585656, 634335, 634341, 634342, 634343, 634344, 634346). Ein silbernes Trinkgefäss aus dem 17. Jahrhundert aus der Sammlung von Emma Budge wurde 2012 an die Erben restituiert.
Chefkuratorin, Mitglied der Geschäftsleitung